Nachklang FM
Frag mal!: Kinderfragen, echte Antworten

Frag mal!Folge 5

Warum gibt es ein Echo?

9:03
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Mit Ben und Pia

Hallo, Werkstatt!“, ruft Ben, kaum dass Pia die Frage vom Zettel gelesen hat: Warum gibt es ein Echo? Die Werkstatt sagt nichts, nicht mal ein klitzekleines Hallo, und Ben fühlt sich ein bisschen gekränkt. Dabei steckt in der Frage ein Rätsel: Beim Echo hört man sich selbst, nur später, leiser und von ganz woanders, obwohl eine Felswand gar keinen Mund hat.

Ben weiß sofort Bescheid: Im Berg wohnt ein schüchterner Nachplapperer, und seine Verwandtschaft sitzt im Tunnel und im Treppenhaus. Pia hält den Berg eher für hohl wie eine Trommel. Dann schubst sich die Luft wie bei einer La-Ola-Welle im Stadion, und ein Gummiball landet an der falschen Wand.

Mit einer Stimmgabel reisen die beiden an den Königssee in Bayern. Mitten auf dem Wasser setzt der Bootsführer ein Flügelhorn an, und die Felswände spielen nach. Früher kam ein Böllerschuss dort bis zu 7-mal zurück. Am Werktisch warten danach ein dickes Kissen, eine Wasserfledermaus, die fast 200-mal in der Sekunde ruft, ein Delfin, dem man Geheimnisse ans Kinn flüstert, und eine Bergnymphe aus einer griechischen Sage. Zuletzt geht es in einen Raum mit rund 2500 Keilen an den Wänden, in dem man den eigenen Bauch gluckern hört.

Eine Folge über Stimmen, die zurückkommen, über das Lauschen mit geschlossenen Augen und eine Welt, die ständig ein bisschen antwortet.

  • Klang
  • Tiere
  • Forschung
  • Staunen

Weitere Folgen

Mit Ben und Pia

Pia hat sich als Kind Käsescheiben vors Gesicht gehalten und durch zwei Löcher geguckt. Gesehen hat sie durch ihre Käsebrille vor allem Käse. Heute liest Ben vom Zettel die Frage, wie die Löcher in den Käse kommen, und Pia findet sie gerissen: Die Löcher sitzen mitten im Laib, rundherum zu, und keiner hat ihn aufgeschnitten. Sie verdächtigt eine Mäusebande mit Helmlampen, die hinter sich alles zuspachtelt. Ben tippt auf Bläschen vom Rühren wie im Kuchenteig.

Unter der Käseglocke wartet ein Stück Emmentaler als Beweisstück, nussig, mit Löchern so groß wie Kirschen und ohne einen Krümel. Die Mäuse haben ein Alibi. Alle pusten die Backen auf und drücken mit dem Finger dagegen. Ben legt das Ohr an den Käse und hört nur den eigenen Magen, und Pia erzählt von Käsern, die mit einem kleinen Hammer auf den Laib klopfen.

So ein Laib ist fast 1 Meter breit. Dann wird es ein Krimi aus der Schweiz: Der Emmentaler bekommt immer weniger Löcher, und Forscher schieben Käselaibe in eine Röhre wie im Krankenhaus. Ben wundert sich, dass ausgerechnet ein Nichts den Käse berühmt macht, und Pia denkt an Spuren im Schnee.

Eine Folge über runde Gucklöcher, eine winzige Spur und ein Nichts, das man nicht einmal bezahlen muss.

  • Essen
  • Forschung
  • Experiment
  • Staunen
8:49

Mit Ben und Pia

Schluckauf, findet Pia: So sehen die Sterne manchmal aus, wenn sie am Nachthimmel zucken. Ben liest vom Zettel die Frage, warum die Sterne funkeln, und entdeckt darin einen frechen Widerspruch. Ein Stern ist eine riesige Sonne, und trotzdem zappelt er herum wie ein Glühwürmchen. Ben tippt auf einen Wackelkontakt wie bei seiner alten Fahrradlampe, samt Schlagloch und Großem Wagen. Pia gibt dafür null Sterne und denkt an flackernde Kerzenflammen.

Wie Detektive suchen die beiden den Täter und befragen Zeugen auf der Raumstation, rund 400 Kilometer über der Erde. Pia holt das Glas mit der Aufschrift „Sternenstaub“ aus dem Regal und füllt es mit Wasser. Bens Bleistift bekommt darin einen Knick, der plötzlich hin und her tanzt. Auch das Wabern über einer heißen Sommerstraße kommt auf den Prüfstand.

Unterwegs geht es um Sirius, der tief am Horizont mal rot, mal blau blitzt, und um einen Teleskopspiegel, dünn wie eine Münze, der sich bis zu 1000-mal in der Sekunde verbiegt. Ben dichtet ein bekanntes Kinderlied um, und Pia weiß, was Mozart mit der Melodie zu tun hat und was nicht. Am Ende schauen beide still in den Himmel und fühlen sich winzig, aber nicht verloren.

Eine Folge über zwinkernde Lichtpunkte, eine lange Reise durchs All und das Staunen beim Blick nach oben.

  • Weltall
  • Licht
  • Forschung
  • Staunen
  • Nacht
8:24

Mit Ben und Pia

Mit offenem Mund ist Ben als Kind in eine Welle gehüpft, danach brauchte er drei Gläser Apfelsaft. Heute liest Pia eine Frage vor, die auf eine einzige Zeile passt: Warum ist das Meer salzig? Ben findet sie schlauer, als sie klingt, denn ständig fließen Flüsse voller Süßwasser hinein. Wer Wasser in die Suppe kippt, macht sie doch dünner.

Ben hat eine wasserdichte Theorie: Möwen klauen am Strand Pommes und lassen über dem Meer das Salz rieseln. Pia denkt an einen Leckstein am Meeresgrund, wie bei einer Kuh. Dann malt Ben einen Berg, eine Wolke und einen sehr langen Pfeil, und Pia erinnert sich an weiße Krümel auf der Haut nach dem Baden.

Mit einem Glas grobem Meersalz geht es an die Küste von Frankreich, in einen Salzgarten mit Becken wie ein Schachbrett aus Pfützen. Auf dem Wasser schwimmt eine hauchdünne Salzblume, und ein Salzbauer schiebt mit dem Holzschieber graues Salz zusammen. Zurück am Werktisch geht es um uraltes Meer auf den Pommes, einen See, auf dem man ohne Luftmatratze treibt, und einen Witz, platt wie eine Flunder.

Eine Folge über ein Meer, das man nicht trinken kann, eine lange Reise vom Berg bis an die Küste und das Wasser, das wir jeden Tag brauchen.

  • Meer
  • Wasser
  • Forschung
  • Staunen
8:33

Mit Ben und Pia

Ein Strichcode auf vier Beinen: So erinnert sich Pia an das Zebra, vor dem sie als Kind im Zoo stand. Ben hört sofort die Supermarktkasse piepen. Auf dem Zettel steht nur die Frage, warum Zebras Streifen haben, und darin steckt ein kniffliger Widerspruch: Wer von Löwen gejagt wird, müsste sich doch eigentlich verstecken. Ben hält die Streifen für Zebrastreifen, damit die Tiere sicher über die Straße kommen. Pia tippt auf Tarnung zwischen hohen Halmen.

Eine Idee nach der anderen kommt auf den Prüfstand. Schon Charles Darwin war skeptisch, und in Ungarn stehen Wasserfässer im Zebrakostüm in der Sonne. Mitten in der Werkstatt kreist plötzlich ein dicker Brummer um Bens Kopf. Ben schlägt daneben, Pia öffnet ihm die Tür, und Ben findet das ausgesprochen schade.

Dann lehnen die beiden an einem Holzzaun in England, wo zwischen braunen und weißen Pferden drei Zebras grasen. Zurück in der Werkstatt erzählt Ben von einer knallgelben Mütze, mit der er als Kind am liebsten im Boden versunken wäre, und Pia zeigt, welches Muster jeder auf den Fingerkuppen trägt.

Eine Folge über ein auffälliges Fell, kluge Einwände und den Mut, anders auszusehen als die anderen.

  • Tiere
  • Insekten
  • Forschung
  • Anderssein
  • Afrika
8:34

Mit Ben und Pia

Mit der linken Hand hat Ben es als Kind stundenlang probiert, weil er dachte, die kenne ihn noch nicht so gut. Geholfen hat es nichts. Pia liest vom Zettel die Frage, warum man sich nicht selbst kitzeln kann, und darin steckt ein echtes Rätsel: dieselben Finger, dieselbe Stelle, und doch kringelt man sich nur, wenn jemand anders kitzelt. Ben vermutet winzige Augen an den Kitzelstellen, Pia hält Menschen bei sich selbst für zu vorsichtig.

Im Namen der Wissenschaft lässt sich Ben an der Seite kitzeln und ergibt sich sofort. Danach führt die Spur in den Kopf, zu einer Petze, die alles vorher weiß, und nach London, wo ein Roboter ein Stück Schaumstoff über eine Handfläche streicht und absichtlich trödeln darf. Pia holt das Glas mit den Federn aus dem Regal, und alle dürfen ausprobieren, was am eigenen Arm dann doch ein bisschen kribbelt.

Ben verrät, dass auch Ratten kitzlig sind, und macht ihr Lachen vor, nur hört man davon nichts. Pia erklärt, warum Lachen beim Kitzeln nicht immer heißt: Mach weiter. Und schließlich malen sich die beiden einen Morgen aus, an dem schon das Sockenanziehen zum Kicheranfall wird.

Eine Folge über zappelige Finger, eine Petze im Kopf und ein Lachen, das man nicht allein haben kann.

  • Körper
  • Gehirn
  • Tiere
  • Forschung
  • Lachen
8:27

Echte Abenteuer

Wahre Geschichten zum Miterleben!

Wie war das damals eigentlich wirklich? Bei War mal! nimmt dich ein Erzähler mit zu mutigen Menschen von damals, und Ben und Pia verraten dir am Ende, was davon genau so passiert ist.

Ben & Pia, das will ich hören!