Mitten in der Nacht ist eine Leitung offen, und Ben hört einfach zu. Wildfremde Menschen rufen an und erzählen, was sie gerade umtreibt, mal zum Schreien komisch, mal so leise, dass man den Atem anhält. In jeder Folge sind es drei Anrufe, und immer wieder wird aus einer scheinbaren Nebensache plötzlich etwas Großes. Eine verlorene Strickjacke, ein Serviettenring, ein abgeschaltetes Radio, und dahinter ein ganzes Leben. Unter vier Ohren ist eine Sendung über die kleinen Dinge, in denen wir uns wiederfinden, und über das Geschenk, jemandem zuzuhören.

21:40

Eine Uhr, ein Serviettenring und eine Birne am Fenster

Drei Anrufer, die etwas hüten, das andere längst weggeworfen hätten: eine unerklärliche Stunde, einen Eimer Kronkorken, nur die guten Tage.

21:40
29:22

Tauben, Trapez und ein Schaf namens Brünhilde

Drei Anrufer, drei heimliche Zweitleben, das vom Alltag nicht zu ahnen ist.

29:22
24:05

Ein Staubsauger namens Günther, Quittenmarmelade und ein hilfloses Ja

Drei Anrufe über eine Hilfsbereitschaft, einen Saugroboter und eine Marmelade, die alle ein Eigenleben entwickelt haben.

24:05
27:27

Elf Zwerge, eine Taube und Takt vier

Drei Menschen rufen an mit etwas, das von außen völlig sinnlos aussieht, und genau deshalb guttut.

27:27
34:34

Gisela, Kaschmir und ein Radio

Ben spricht mit einem Mann, der eine Taube kennt, einer Frau, die sich herrlich ärgert, und einem, der mit dem Wort Held nicht leben kann.

34:34
33:11

Ein Zettel am Scheibenwischer, ein Kreuzworträtsel und ein Flötensolo

Ein Zettelkrieg um einen Parkplatz, ein Abschied an der Apothekentheke und ein Vater, der zu spät versteht: drei Anrufe über Beziehungen, für die es kein richtiges Wort gibt.

33:11
24:17

Pfefferminz, ein roter Knoten und vier kleine Mäuse

Ein Tippschein, ein Schlüssel und ein Mäusenest: drei Menschen, denen etwas Fremdes anvertraut wurde, und die Frage, ob man das annehmen darf.

24:17
26:18

Zwei Freikarten, ein geborgtes Lob und eine Lederhülle am Nagel

Drei Anrufer, die etwas in Händen halten, das ihnen nicht ganz gehört, und es trotzdem nicht hergeben wollen.

26:18