Nachklang FM
Denk mal!: Philosophie für Familien

Denk mal!Folge 1

Die Hummel, die nicht fliegen dürfte

14:39
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Mit Ben und Pia

Die Korkenhummel startet und liegt gleich darauf mit der Nase voran unterm Regal. Für Ben ist das kein Bastelfehler: Er hat gehört, Forscher hätten ausgerechnet, dass Hummeln gar nicht fliegen können. Seine Theorie: Die Hummel weiß es einfach nicht, und solange es ihr keiner verrät, brummt sie weiter.

Pia zückt ihre unsichtbare Lupe und folgt der Geschichte bis nach Frankreich ins Jahr 1934. Dann schrumpfen die beiden auf Krümelgröße. Eine Kleeblüte wird zum Klettergerüst, daneben sitzt eine Hummel so groß wie ein pelziger Bus und zittert, ohne loszufliegen. Ben und Pia klettern in ihren Pelz und halten sich an einem Härchen fest. Der Flug führt bis in einen Gemüsegarten, wo Ben Tomatenstaub in die Nase bekommt.

Zurück in der Denkwerkstatt erzählt Ben von einem Roboterflügel, der in einem Becken voller Zuckersirup schlägt, und von einem Labor, in dem danach überall Zucker klebt. Zum Mitmachen braucht man nur zwei Finger und den eigenen Hals. Ob eine Hummel so groß wie ein Meerschweinchen noch fliegen könnte, darüber sind sich die beiden nicht einig, und Bens Wort „Libummel“ tut Pia richtig weh.

Eine Folge über ein pummeliges Insekt, eine berühmte Rechnung und Dinge, die nur unmöglich wirken, weil man sie falsch anschaut.

  • Insekten
  • Fliegen
  • Physik
  • Mythos

Weitere Folgen

Mit Ben und Pia

Styropor quietscht in der Denkwerkstatt, weil Ben ein neues Glas fürs Regal auspackt, und Pia rollen sich die Zehennägel hoch. Auf ihrem Arm stehen die Härchen stramm wie die Borsten einer Zahnbürste. Doch woher weiß der Arm von einem Geräusch, das nur in den Ohren war? Warum kriegen wir Gänsehaut, bei Kälte, bei einem Schreck und sogar bei einem schönen Lied? Ben hält die Härchen für winzige Antennen, Pia tippt auf Schutz vor Gefahr.

An der Tafel zeichnet Ben ein Härchen, schräg wie ein Grashalm, mit einem eigenen Muskel daran. Alle versuchen, Gänsehaut nur mit Gedankenkraft zu machen, und Bens Kopf wird knallrot. Eine Katze wird zum Fellmonster, ein Stachelschwein trägt eine Frisur, die man lieber nicht kämmt, und Pia rächt sich mit einer leeren Papiertüte fürs Styropor.

Dann reisen die beiden nach Lappland, in einen Winter mit minus 25 Grad. Der Schnee quietscht, auf einem Fichtenzweig sitzt eine Meise, kugelrund wie ein Tennisball mit Schnabel, und zwischen den Bäumen klicken Rentiere. Zurück in der Werkstatt zückt Pia ihre unsichtbare Lupe, und die beiden streiten, ob es gut wäre, wenn man jedes Gefühl am Fell ablesen könnte.

Eine Folge über Millionen winziger Muskeln, aufgeplusterte Tiere und die Frage, was unsere Haut mit unseren Gefühlen zu tun hat.

  • Körper
  • Gefühle
  • Kälte
  • Tiere
  • Mythos
15:12

Mit Ben und Pia

Ben säuselt seiner Mimose Mimi Komplimente zu, streichelt sie, und prompt klappt sie alle Blätter zusammen. Pia erwischt ihn beim Pflanzenflüstern und fragt, ob es Mimi vielleicht wehgetan hat. Kann eine Pflanze überhaupt etwas fühlen? Ben glaubt, dass Pflanzen alles merken und hinter unserem Rücken über uns tuscheln. Pia meint, für richtiges Fühlen brauche man ein Gehirn.

In Gummistiefeln stapfen die beiden durch ein Moor in North und South Carolina. Zwischen hohen Kiefern duftet es nach Harz, der nasse Sand schmatzt, und am Boden sitzen kleine grüne Mäulchen mit Borsten wie Wimpern. Eine Ameise krabbelt hinein und stupst ein Härchen an, doch die Falle bleibt offen. Ben will die Venusfliegenfalle wegen Etikettenschwindel umtaufen.

Zurück in der Werkstatt wird jede Hand zur Falle und jeder Zeigefinger zur Ameise. Mimis Blättchen klappen zusammen wie kleine Bücher, und Pia prüft mit ihrer unsichtbaren Lupe, was Tomaten mit Kopfhörern über das Reden mit Pflanzen verraten. Ben schmiert sich extra viel Senf aufs Pausenbrot, durstige Tomaten klicken wie Popcorn in der Pfanne, und schließlich streiten die beiden, ob man Salat noch essen dürfte, wenn man ihn hören könnte.

Eine Folge über zählende Fallen, klickende Tomaten und die Frage, wo Spüren aufhört und Fühlen anfängt.

  • Pflanzen
  • Sinne
  • Mythos
  • Philosophie
  • Gefühle
15:13

Mit Ben und Pia

Pia schläft mit dem Kopf auf einem Bücherstapel und murmelt, die Bücher sollen bloß nicht wegflattern. Als neben ihr ein dicker Wälzer vom Tisch rutscht, schreckt sie hoch. Eben war sie noch in einer riesigen Bibliothek, und dort hat Ben einen Witz erzählt, über den sie wirklich lachen musste. Spätestens da hätte sie es merken müssen. Aber woher weiß man eigentlich, dass man nicht träumt? Ben ist sicher: Träume sind schwarz-weiß. Pia würde sich lieber kneifen.

Also reisen die beiden in Gedanken zurück in Pias Traumbibliothek, diesmal als Forscher. Es riecht nach altem Papier, unter der Decke flattern Bücher wie Tauben, mitten im Saal plätschert ein Springbrunnen. Ben schnappt sich ein Buch über Schnecken, und beim zweiten Hinschauen steht ein ganz anderer Titel darauf. Pias unsichtbare Lupe ist hier plötzlich sichtbar und so groß wie eine Bratpfanne.

Zurück in der Werkstatt erzählt Ben von einem 8-jährigen Jungen, dessen Augen im Schlaf hin und her flitzten, und von einem Träumer, der mitten im Traum eine Rechenaufgabe löst. An der Tafel entsteht ein Schmetterling, der aussieht wie eine Brezel mit Fühlern, und ein Philosoph sitzt im Morgenmantel am Kaminfeuer. Dann streiten Ben und Pia, ob sich etwas ändern würde, wenn das ganze Leben ein Traum wäre.

Eine Folge über flatternde Bücher, wache Augen im Schlaf und die Frage, woran man die Wirklichkeit erkennt.

  • Träume
  • Schlaf
  • Philosophie
  • Mythos
  • Gehirn
15:07

Mit Ben und Pia

"Unendlich plus einen!", ruft Ben und erklärt sich zum Pfannkuchenweltmeister. Pia hat gerade unendlich viele Pfannkuchen mit Zimt und Zucker angekündigt und findet, da passe kein einziger mehr drauf. So landen die beiden bei ihrer großen Frage: Wie groß ist unendlich? Ben hält es für die allergrößte Zahl, die am Ende vom Zahlenstrahl Wache steht. Pia denkt eher an das Gefühl auf einer langen Autofahrt.

An der Tafel will Ben einen Googol aufschreiben, eine Eins mit 100 Nullen, und hat schon nach 28 Nullen einen lahmen Arm. Den Namen der Zahl hat sich ein 9-jähriger Junge namens Milton ausgedacht. Pia zückt ihre unsichtbare Lupe, alle malen eine liegende Acht in die Luft, und Ben glaubt, die Acht habe sich bloß hingelegt, weil Zählen so anstrengend ist.

Dann checken die beiden in einem ausgedachten Hotel mit unendlich vielen Zimmern ein: Marmorboden, Drehtür, Duft nach frischen Handtüchern und ein Flur, der nie aufhört. Ben spielt den Empfangschef, Pia klingelt vornehm mit Koffer in der Hand, doch jedes Zimmer ist belegt. Bald hält draußen auch noch ein Bus, dessen Ende niemand sieht. Später streiten Ben und Pia, ob es in einem unendlichen Weltall irgendwo eine zweite Pia geben könnte.

Eine Folge über Riesenzahlen, volle Hotels und die Frage, ob nach unendlich wirklich nichts mehr kommt.

  • Mathematik
  • Unendlichkeit
  • Zahlen
  • Weltall
  • Rätsel
15:23

Mit Ben und Pia

Auf Bens Pullover liegen genau dieselben Krümel wie in der leeren Keksdose, und trotzdem schiebt er alles auf eine sehr hungrige Maus. Pia glaubt ihm kein Wort. Ertappt stellt Ben die Frage, um die sich alles dreht: Könnte eine echte Maus so schwindeln wie er? Können Tiere überhaupt lügen?

Zuerst klären die beiden, was eine Lüge eigentlich ist und warum ein Märchen keine ist. Ben stellt Pia ganz einfache Fragen, und sie soll so schnell wie möglich falsch antworten. Bei der Kuh rutscht ihr beinahe ein „Muh“ heraus. Dann zückt Pia ihre unsichtbare Lupe und prüft den berühmten Schuldblick von Hunden: Ohren nach hinten, Kopf nach unten, daneben ein zerfetztes Sofakissen.

Die Gedankenreise führt in die Kalahari: roter Sand, ein Dornenbaum, eine Bande buddelnder Erdmännchen und ein Wachposten auf dem Hügel. Oben im Baum sitzt ein schwarzer Vogel mit roten Augen und hat eine dicke Larve im Blick. Zurück in der Werkstatt spielt ein kleiner Vogel Theater wie ein Fußballer im Strafraum, und an der Tafel warten zwei Wächter, zwei Türen und ein Berg stinkender Socken. Ben träumt von einer Welt ganz ohne Lügen, Pia denkt an Überraschungspartys und ans Verstecken.

Eine Folge über gerissene Vögel, einen berühmten Hundeblick und die Frage, was man im Kopf haben muss, um jemanden reinzulegen.

  • Tiere
  • Lügen
  • Vögel
  • Mythos
  • Rätsel
15:04

Mit Ben und Pia

Mit einem Schraubenzieher steht Ben an der Wanduhr der Denkwerkstatt. Er will sie schneller drehen, denn dann, so glaubt er, vergeht auch die Zeit schneller. Kurz darauf tickt gar nichts mehr, und Ben erklärt, die Uhr mache nur „Uhrlaub“. Pia findet den Witz schlimm, die Frage dahinter aber gut: Wenn die Uhr steht, wo ist dann die Zeit? Ben hält sie für einen unsichtbaren Fluss, in dem alle wie Gummienten treiben. Pia glaubt, Zeit ist nur unser Wort dafür, dass sich Dinge verändern.

Mit geschlossenen Augen zählen die beiden zu einer Sanduhr, die genau 10 Sekunden läuft. Ben klatscht schon bei 7, Pia erst bei 12. Ben hat sich eine Zahl auf einen Zettel geschrieben: So oft schwingt es in einem Atom, bis eine einzige Sekunde vorbei ist. Eine Welt, die plötzlich einfriert, bringt die beiden ins Streiten. Pia erklärt, warum die letzten 5 Minuten vor dem Pausengong ewig dauern und was 5 runde Dinge im Raum dagegen ausrichten können.

Dann reisen Ben und Pia ans Meer. Eine streng blickende Krabbe auf einem Stein soll eine von zwei Zauberuhren bewachen, die andere kommt mit auf einen Gipfel in 4.000 Metern Höhe. Dort oben ist die Luft so dünn, dass Pia schnauft, und über den beiden kreisen Alpendohlen mit gelben Schnäbeln.

Eine Folge über tickende Uhren, zähe Wartezeiten und die Frage, ob es Zeit auch dann gibt, wenn sich nichts verändert.

  • Zeit
  • Physik
  • Philosophie
  • Mythos
15:22

Frag Pia & Ben

Fragen, die im Kopf kitzeln!

Warum haben Zebras Streifen? Warum kann ich mich nicht selbst kitzeln? Bei Frag mal! gehen Ben und Pia echten Kinderfragen auf den Grund, bis eine Antwort steht, die du gleich weitererzählen kannst.

Ben & Pia, das will ich wissen!