
Denk mal!Folge 7
Gänsehaut ohne Gans
Mit Ben und Pia
Styropor quietscht in der Denkwerkstatt, weil Ben ein neues Glas fürs Regal auspackt, und Pia rollen sich die Zehennägel hoch. Auf ihrem Arm stehen die Härchen stramm wie die Borsten einer Zahnbürste. Doch woher weiß der Arm von einem Geräusch, das nur in den Ohren war? Warum kriegen wir Gänsehaut, bei Kälte, bei einem Schreck und sogar bei einem schönen Lied? Ben hält die Härchen für winzige Antennen, Pia tippt auf Schutz vor Gefahr.
An der Tafel zeichnet Ben ein Härchen, schräg wie ein Grashalm, mit einem eigenen Muskel daran. Alle versuchen, Gänsehaut nur mit Gedankenkraft zu machen, und Bens Kopf wird knallrot. Eine Katze wird zum Fellmonster, ein Stachelschwein trägt eine Frisur, die man lieber nicht kämmt, und Pia rächt sich mit einer leeren Papiertüte fürs Styropor.
Dann reisen die beiden nach Lappland, in einen Winter mit minus 25 Grad. Der Schnee quietscht, auf einem Fichtenzweig sitzt eine Meise, kugelrund wie ein Tennisball mit Schnabel, und zwischen den Bäumen klicken Rentiere. Zurück in der Werkstatt zückt Pia ihre unsichtbare Lupe, und die beiden streiten, ob es gut wäre, wenn man jedes Gefühl am Fell ablesen könnte.
Eine Folge über Millionen winziger Muskeln, aufgeplusterte Tiere und die Frage, was unsere Haut mit unseren Gefühlen zu tun hat.
Nachklang FM


































































































































