Nachklang FM
Hör mal!: Magische Hörgeschichten

Hör mal!ab 10 JahrenFolge 9

Auf den Spuren der Neugier

24:57
Alle Folgen

Mit der Erzählerin

Alle Antworten sind längst gefunden, davon ist die Stadt der Wissenden fest überzeugt. Maja wächst dort wie alle anderen zwischen Büchern und sicheren Lehren auf. Doch in ihr regt sich etwas, das in dieser Stadt als ungewöhnlich gilt: Zweifel. „Was, wenn es mehr gibt, als nur das, was wir zu wissen glauben?“, denkt sie.

Hinter einem Wall aus vergessenen Lexika, in einer abgelegenen Ecke der großen Bibliothek, entdeckt sie ein verstaubtes Buch. Auf seinem Deckel prangt nur ein Fragezeichen. Es erzählt von der verlorenen Kunst, Fragen zu stellen, und Maja liest darin, bis das Morgenlicht die Staubteilchen in der Luft tanzen lässt.

In der Schule stellt sie ihre Frage laut: „Warum haben wir aufgehört, zu fragen?“ Die anderen schauen verwirrt, und der Lehrer meint leicht gereizt, in der Stadt der Wissenden besitze man die Antworten auf alles. Da packt Maja ihren Rucksack, nimmt das Buch unter den Arm und macht sich auf den Weg hinaus in die Welt.

Im Kern geht es um den Mut, Fragen zu stellen, wo alle glauben, schon alles zu wissen.

  • Philosophie
  • Fragen
  • Neugier
  • Bücher

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Folge 27

ab 3 Jahren

Ollie die Tagtraum-Eule

Mit der Erzählerin

Eulen lieben die Nacht, Ollie aber liebt die Sonne, die Farben des Waldes und die Wärme auf seinen Federn. Wolken wie Marshmallows schweben über den Baumwipfeln, als die kleine Eule eines Morgens beschließt, ein Abenteuer zu erleben. Irgendwo tief im Wald, so erzählt man sich, liegt ein geheimer Garten voller Wunder.

Ollie verabschiedet sich von seinen Eltern und folgt einem glitzernden Bach, Schmetterlinge zeigen ihm den Weg durch das Blätterdach. Unterwegs trifft er Tilda, eine alte, weise Schildkröte. Sie lächelt sanft: „Du findest ihn nicht einfach so; er findet dich, wenn dein Herz bereit ist.“ Dafür soll Ollie Freundlichkeit, Mut und Weisheit lernen.

Also hilft er den Tieren, die ihm begegnen. Ein kleiner Maulwurf reckt sich nach einer Erdbeere, die ausgerechnet oben auf einem hohen Ast wächst, und irgendwo zwischen den Bäumen weint leise ein junger Hase, der sich verlaufen hat.

Eine Folge über die Frage, was ein Herz bereit macht für ein Wunder.

  • Vögel
  • Tiere
  • Abenteuer
  • Freundlichkeit
4:53

Mit der Erzählerin

So müde, als hätte sie den ganzen Tag „Fang den Hut“ und Verstecken gespielt, kuschelt sich Sabine früh unter ihre wuschelige Decke. Im Traum landet sie in Glücklichstadt, wo die Lachfältchen der Leute tiefer sind als ihre Sorgenfalten und ein Lächeln so ansteckend ist wie ein Gähnen. Dort ist sie mit Tim, Lilly und Tobias unzertrennlich.

Dann zieht ein neuer Bewohner ein: Herr Gierig, dessen Herz beim Rascheln von Geldscheinen und beim Klimpern von Münzen schneller schlägt. Mit seinem Geldbeutel, prall gefüllt wie ein überfressener Frosch, kauft er jedes Geschäft, von der kleinen Bäckerei bis zum Spielzeugladen, und lässt die Preise höher klettern als die Bäume der Stadt. Frisches Brot und Spielzeug werden plötzlich zum Luxus.

Im Park sitzen die Freunde und sehen ihre Stadt voller Sorgenfalten. Herr Gierig, sagt Tim, zähle in seinem Haus auf dem Hügel sein Geld, „als ob es Schokolinsen wären“. Lilly zweifelt: „Wir sind nur Kinder.“ Doch Tobias hat schon eine Idee, und Sabine möchte Herrn Gierig zeigen, dass Geld zwar bequeme Betten kaufen kann, aber keinen guten Schlaf.

Eine Folge darüber, was eine Stadt reich macht, und über Kinder, die sich etwas zutrauen.

  • Träume
  • Geld
  • Glück
  • Gemeinschaft
19:16

Mit der Erzählerin

Eine Geschichte über Abschied, die traurig endet. Am schönsten gemeinsam mit Erwachsenen hören.

Im kühlen Schatten der Zypresse liegt ein nacktes Drosselbaby im Sand, aus dem Nest gefallen, die Augen fest geschlossen. Lilly kommt gerade von der Schule. „Keine Sorge, kleiner Freund, ich helfe dir“, flüstert sie und trägt das Küken in ihren warmen Händen ins Haus.

Ihre Mutter Gabi bringt eine Schachtel, Lilly polstert sie mit Watte aus und bittet um die Rotlichtlampe aus dem Wohnzimmer. Mit ihrem handwerklich geschickten Vater verwandelt sie den Heizungsraum in eine kleine Vogelwelt mit Moos und Gras aus dem Garten, einem Bäumchen in der Ecke, einem winzigen Teich und einem Nest aus Stroh und flauschigen Taschentüchern. Den Vogel tauft sie Felix, nach dem furchtlosen Fuchs aus ihren Lieblingsgeschichten.

Ihr bester Freund Tim staunt: „Du hast hier ja ein echtes Paradies für den Vogel erschaffen!“ Fürs Futter rüttelt Lilly mit der Mistgabel im Rasen, bis die Regenwürmer glauben, es regnet, und herauskommen. Doch die Würmer sind zu dick für den kleinen Schnabel, und als der Vater, der gern angelt, vorschlägt, sie zu zerteilen, kommen Lilly die Tränen. Dann, eines Morgens, bewegen sich bei Felix zum ersten Mal die Augenlider.

Es geht um Fürsorge, um Geduld und um die Freundschaft zwischen einem Mädchen und einer kleinen Drossel.

  • Vögel
  • Tiere
  • Fürsorge
  • Familie
31:28

Mit der Erzählerin

Die Blätter wechseln von Gold zu Rot, die Eichhörnchen sammeln Nüsse, und die Bären suchen sich einen Platz für den Winterschlaf. Die Giraffe aber schaut besorgt zu den schweren Wolken hinauf. „Ach, mein langer Hals wird in der kalten Jahreszeit so frieren“, seufzt sie. Wenn sie doch nur stricken könnte!

Ein kleiner Igel hört das Seufzen und muss kichern, als er sich die Giraffe mit riesigen Stricknadeln vorstellt. Dann tröstet er sie: Die Tiere des Waldes sind eine Familie, und in Familien hilft man sich. Am Abend stehen alle um die Giraffe herum, von der kleinen Maus bis zum stolzen Hirsch.

Am nächsten Morgen fliegen die Vögel zu den Schafen auf den Höfen und bitten um Wolle, Affen und Eichhörnchen finden alte Nadeln in verlassenen Nestern, und die Schlangen winden sich durchs Gras und drehen die Wolle zu Fäden. Igel und Stachelschweine stricken mit ihren Stacheln, während ein Rotkehlchen von oben zwitschert: „Ein bisschen mehr nach rechts.“ Der Schal wird länger und länger, weiß wie frischer Schnee, mit Spiralen wie wirbelndes Herbstlaub.

Eine Folge über Zusammenhalt im Herbstwald und über ein Geschenk, an dem der ganze Wald mitstrickt.

  • Tiere
  • Kälte
  • Geschenk
  • Zusammenhalt
16:36

Folge 23

ab 8 Jahren

Das Geheimnis der Wunschbox

Mit der Erzählerin

Etwas glänzt im Unterholz, halb unter Moos und alten Blättern: eine kleine Box aus Metall, verziert mit seltsamen Zeichen. Jonas aus dem Dorf Eichenhain, ein Junge mit struppigen Haaren und viel Neugier, hebt sie auf. Sie fühlt sich warm an und scheint von innen zu leuchten. Darin liegt nur ein Zettel: „Dein Wunsch ist mein Befehl.“

Halb im Scherz wünscht sich Jonas einen Schmetterling, und schon landet einer auf seiner Hand. Auf dem Heimweg sprudeln die Ideen: ein Berg aus Süßigkeiten, ein Baumhaus mit geheimen Kammern und Fernrohr, ein Flug über die Dächer des Dorfes. Zu Hause versteckt er die Box in seinem Zimmer, und jeder Morgen beginnt nun mit einem neuen Wunsch.

Bald erzählt ihm ein kluger Papagei namens Lorin rätselhafte Geschichten aus fernen Ländern, ein schillerndes Fahrrad mit flüsterleisem Motor saust durch die Gassen, und eines Tages regnet es Schokolade. Kinder und Erwachsene laufen auf die Straße, strecken Hände und Zungen in die Luft und lachen.

Eine Folge über einen Fund im Moos und über die Frage, was man sich eigentlich wünschen soll.

  • Wünsche
  • Magie
  • Geheimnis
  • Abenteuer
19:20

Mit der Erzählerin

Reglos steht ein großer Fischreiher im Schnee und wartet auf Fische. Vor ihm liegt ein Trampolin, in die Erde eingelassen und so verschneit, dass es aussieht wie ein zugefrorener Teich. Die Kinder von Schneehausen, wo die Dächer wie mit Puderzucker bestäubt sind, beobachten den Vogel mit dem langen Hals aus sicherer Entfernung und kichern.

Die neugierige Lina und der erfindungsreiche Jonas wollen dem Reiher auf lustige Art die Wahrheit beibringen. Lina malt bunte Schilder: „Achtung, kein Teich!“ Auf manchen sind Fische zu sehen, die „Nein!“ sagen. Jonas bringt eine Schachtel bunter Bälle aus dem Spielzimmer seiner kleinen Schwester mit, und die schelmische Emma setzt ein selbst gebautes Boot mit Papiersegel aufs Trampolin, das nur hin und her kippt.

Der schüchterne Maximillian hat mit seiner Mutter einen bunten Stoffreiher mit breitem Lächeln genäht. Als er ihn neben den echten stellt, gibt der Reiher einen sanften Laut von sich. Am nächsten Morgen wartet sogar eine als Fischer verkleidete Puppe mit Spielzeugangel am Trampolin. Der Reiher wirft ihr einen kurzen Blick zu und schaut dann wieder geduldig auf seinen Teich.

Eine Folge über ein Rätsel im Schnee, viele gute Einfälle und einen Reiher mit sehr viel Geduld.

  • Vögel
  • Winter
  • Lachen
  • Ideen
15:37

Mit der Erzählerin

Nasse Straßen, ein grauer Himmel, und Lilly sitzt am Fenster und fühlt sich nicht gut genug. Die anderen Mädchen in der Schule kommen ihr so hübsch und selbstbewusst vor. Ihre Mutter Gabi fragt, was ihr Freude macht und ihr das Gefühl gibt, lebendig zu sein. Die Antwort kommt nach kurzem Nachdenken: zeichnen und malen.

Pünktlich wie immer holt Tim sie ab, und trotz des Regens gehen die beiden ins Naturkundemuseum Magica. Zwischen Dinosaurierskeletten und funkelnden Mineralien bleibt Lilly vor einem großen Gemälde einer urzeitlichen Landschaft stehen. „Ich wünschte, ich könnte so malen“, sagt sie begeistert. Tim lächelt: „Wer sagt, dass du das nicht kannst?“

Danach stöbern sie in Maxis Leseeck, einem kleinen Buchladen in Grüntal. Vor dem Regal mit Büchern über Maltechniken und Farbenlehre fühlt sich Lilly wie in einer Schatzkammer, und Tim entdeckt ein Buch über Sterne und Galaxien. Sein Vorschlag: zusammen malen und dabei über die Sterne reden. Auf dem Heimweg bricht die Sonne durch die Wolken.

Eine Folge über Zweifel an sich selbst, über die Freude an Farben und über einen Freund, der fest an Lilly glaubt.

  • Kunst
  • Farben
  • Selbstvertrauen
  • Freundschaft
10:43

Folge 20

ab 3 Jahren

Flammen der Freundschaft

Mit der Erzählerin

Wo die alten Eichen mit tiefen Stimmen Geschichten erzählen und die Mondscheinblumen in der Morgendämmerung singen, lebt ein Hase, dem genau diese Wunder Angst machen. Linus hat ein Fell, so flauschig wie Sommerwolken, große Augen voller Sorge und ein gemütliches Erdloch, in dem er sich am liebsten versteckt.

Eines Nachmittags ruft eine fröhliche Stimme hinunter: „Hallo! Bist du da unten, kleiner Hase?“ Oben steht die Maus Mira, mit funkelnden Augen und so voller Unternehmungslust, dass sie von einem Fuß auf den anderen hüpft. Sie streckt ihm die Pfote hin, und nach einem tiefen Atemzug nimmt Linus sie.

Im Wald springt ihnen ein Frosch mit einer Krone aus Blättern in den Weg. Er heißt Frederik und kennt einen geheimen Teich, über dem bunte Libellen tanzen. Über Dornenbüsche und rutschige Steine hilft Mira ihrem neuen Freund, und am Ufer erzählt Linus zum ersten Mal von seinen Ängsten. Am nächsten Tag steht eine Rauchsäule über dem Wald.

Eine Folge über Angst und Mut und über eine ausgestreckte Pfote, die den ersten Schritt leichter macht.

  • Angst
  • Mut
  • Freundschaft
  • Abenteuer
11:32

Folge 19

ab 1 Jahr

Mias magischer Farbstein

Mit der Erzählerin

Am Rand des Zuckerstraßenpfads glitzert etwas: ein kleiner, runder Stein, der in allen Farben des Regenbogens schimmert. Mia kniet sich hin und hebt ihn so vorsichtig auf, als wäre er ein kleines Tier. Er fühlt sich warm und glatt an. „Du bist mein Regenbogenstein“, sagt sie leise.

Mia wohnt in einem bunten Dorf aus Süßigkeiten: Die Häuser sind aus Schokolade, die Fenster aus Bonbons, und die Dächer sehen aus wie Waffeln. Sie hat rote Locken und trägt am liebsten ihre leuchtend gelben Schuhe mit den kleinen Glitzersternen. Herr Zuckerbart, der freundliche Bäcker mit Haaren wie sahnige Vanilleschoten, lacht: „Das ist ja ein wahrer Schatz!“

Über Nacht kommt der Stein in die Schatzkiste auf dem Schreibtisch, und am nächsten Tag probiert Mia aus, was er kann. Eine rote Tulpe wird tiefviolett, ein grauer Kiesel funkelt plötzlich wie Gold, und die Blätter eines Baumes leuchten glitzernd rosa. Und als Mia ihre Freunde vermisst, breitet sich beim Berühren des Steins ein warmes Kribbeln in ihrem Bauch aus, als würde er flüstern: „Alles wird gut.“

Eine Geschichte über das Staunen und über einen kleinen Stein, der mehr verändert als nur Farben.

  • Farben
  • Gefühle
  • Magie
  • Staunen
16:37

Mit der Erzählerin

Tief unter der Erde läuft Willys Zuhause voll Wasser, und dem kleinen Regenwurm bleibt nur der mühsame Weg nach oben. Dort sitzt der Vogel Freddy auf einem Ast und schüttelt sich die Tropfen aus dem Gefieder. Willy erschrickt zuerst vor dem großen Vogel, doch Freddy hat ein trockenes Nest und lädt ihn ein, die Nacht bei ihm zu verbringen.

Für den Weg hinauf hält Freddy ein Blatt im Schnabel, und Willy klammert sich daran fest. So sieht er die Welt zum ersten Mal von oben, aufregend und ein bisschen beängstigend. Das Nest ist aus Zweigen und Blättern gewoben und mit Federn und Moos gepolstert. Freddy hat es selbst gebaut und nennt es „mein kleines Paradies“.

Bald schimmert draußen ein sanftes Licht: Das Glühwürmchen Glimmer fragt schüchtern, ob es dazukommen darf. Gemeinsam erzählen sie sich von ihren Welten. Freddy fühlt sich beim Fliegen manchmal wie der König der Lüfte, Willy findet in der Erde kleine Schätze wie Samen oder verlorene Münzen, und Glimmer liebt die Stille, wenn nur die Nachtwesen wach sind. Und vor dem Einschlafen ist jeder einmal mit einer Gute-Nacht-Geschichte an der Reihe.

Eine Folge über eine Regennacht im Nest und über Freunde, die die Welt von oben, von unten und im Dunkeln kennen.

  • Regen
  • Nacht
  • Freundschaft
  • Schlaf
20:19

Folge 17

ab 5 Jahren

Das magische Baumhaus

Mit der Erzählerin

Eine Strickleiter hängt aus dem Laub einer alten Eiche, ganz am Ende eines verborgenen Pfades. Oben im Baumhaus entdecken Sabine, deren Haar so rot ist wie Herbstblätter, und ihr jüngerer Bruder Tom alte Bücher, Landkarten und seltsame Gegenstände. Auf dem Holztisch liegen ein staubiges Buch in einer fremden Sprache und eine vergilbte Karte, auf der im Sonnenlicht einzelne Orte aufleuchten.

Dann bebt das Baumhaus, goldenes Licht hüllt die Geschwister ein, und durch die Wände ziehen Pyramiden, Burgen und belebte Marktplätze vorbei. Am nächsten Morgen kommen sie mit Lieblingssnacks, einer Taschenlampe und dem Buch zurück. Sie legen die Hände auf die Karte, und Sabine spricht die Worte, die unter dem Bild der Pyramiden stehen.

Plötzlich stehen sie in heißem Sand, gekleidet wie die Menschen ringsum, und der junge Pharao Tutanchamun bittet sie um Hilfe bei einem Rätsel auf einem Wandgemälde, das seit Generationen auf eine Lösung wartet. Später duftet es auf einem Marktplatz im Mittelalter nach frischem Brot, und der ältere Ritter Sir Edmund sucht sein gestohlenes Pferd.

Im Kern geht es um Neugier auf vergangene Zeiten und um Geschwister, die sich aufeinander verlassen können.

  • Zeit
  • Abenteuer
  • Geschwister
  • Rätsel
30:24

Folge 16

ab 4 Jahren

Hoppel, der Heldenhase

Mit der Erzählerin

Auf der Wiese spielen die jungen Kaninchen Verstecken, und Hoppel möchte so gern mitmachen. Doch als er fragt, stolpern ihm die Wörter, die anderen kichern und laufen davon. Am späten Nachmittag sitzt der junge Hase mit dem wolkenweichen Fell unter einem alten Baum und spricht mit ihm wie mit einem Freund: „Warum bin ich so anders?“ Das Rauschen der Blätter tröstet ihn ein wenig.

Als die ersten Sterne glitzern, gibt Hoppel sich ein Versprechen: „Meine Stimme wird gehört werden, stotternd oder nicht.“ Am nächsten Morgen führt ihn ein leises Flüstern zu einer alten Eiche, in der die Eule Frau Weisheit wohnt. Hoppel bittet sie, ihm das Sprechen ohne Stottern beizubringen. Frau Weisheit lässt ihn in Ruhe ausreden und sagt dann, seine Stimme habe eine besondere Melodie.

Von nun an übt Hoppel mit ihr und lernt, seine Stimme wie ein Instrument zu sehen, das man einspielen kann. Dann knallt es eines Tages laut, Rauch steigt über den Baumwipfeln auf, und der Hirsch Herr Geweih ruft alle Tiere des Waldes zusammen.

Im Kern eine Geschichte über das Anderssein und über den Mut, sich zu Wort zu melden.

  • Tiere
  • Anderssein
  • Sprache
  • Mut
11:17

Folge 15

ab 8 Jahren

Die Magie in Linas Worten

Mit der Erzählerin

Klirrend fällt der Mutter die Brotkelle aus der Hand, als Lina ihr an diesem Morgen in der Küche antworten will. Statt vertrauter Wörter kommen fremde Laute aus Linas Mund, wie eine Melodie aus vergessenen Tagen. „Lina, was sprichst du da?“, fragt die Mutter, und Lina ist selbst genauso ratlos.

Der Vater mit dem Bart, so weich wie Pusteblumensamen, weiß einen Rat: Die Familie geht zur weisen Frau Hilda. Bei Tee und alten Büchern erkennt die alte Frau die Worte wieder. Es ist die Sprache der Drariden, die einst über die Kräfte der Natur wachten. „Lina, du trägst ein großes Geschenk in dir, und vielleicht auch eine große Last“, sagt Frau Hilda und gibt ihr ein altes, verblichenes Buch mit.

Am nächsten Morgen im Garten neigt eine Rose ihre Blüte, als Lina ihr ein leises Wort sagt. Die sonst so stolze Katze des Nachbarn kommt herbei und maunzt, und Lina murmelt: „Guten Morgen, Majestät.“ Bald versteht sie die Vögel, plaudert mit den Regenwürmern und lauscht den Libellen am Fluss, die von fernen Orten erzählen.

Eine Folge über eine geheimnisvolle Gabe, die erst Angst macht und dann die Welt zum Sprechen bringt.

  • Sprache
  • Magie
  • Gabe
  • Mythos
33:30

Folge 14

ab 1 Jahr

Lunas magische Traumreise

Mit der Erzählerin

Der Sternenhimmel vor dem Fenster ist an diesem Abend so klar, dass Luna sich kaum davon trennen kann. Unter der Decke mit Mond und Sternen wälzt sie sich hin und her. Da verrät ihr die Mutter „ein kleines Geheimnis über die Nacht“: Im Schlaf beginnt eine Reise in eine Welt, in der man fliegen und mit Tieren sprechen kann.

Kaum sind die Augen zu, steht Luna am Rand eines Waldes, dessen Blätter grün, blau und pink im Wind tanzen. Die Blumen am Boden leuchten wie kleine Laternen, und bei jedem Schritt wechselt der Wald seine Farben. Ein kleiner Hase, aufrecht auf den Hinterbeinen, stellt sich vor: Hoppel, ihr Traumführer.

Auf einem hohen Ast sitzt die Eule Eulalia, die Hüterin des Wissens. Eichhörnchen jagen einander durch die Bäume, und der stolze Hirsch Bruno erklärt: „Mut bedeutet, trotz der Angst, das Richtige zu tun.“ Am klaren blauen See laden Frösche Luna zum Spielen ein, bis sich der Himmel von Orange zu Violett färbt.

Eine Gutenachtgeschichte über die Reise, die beim Einschlafen beginnt, und über einen Wald, in dem jedes Tier etwas zu erzählen hat.

  • Träume
  • Schlaf
  • Tiere
  • Nacht
19:13

Folge 13

ab 3 Jahren

Freundschaften im Wald

Mit der Erzählerin

„Halloooooo! Ist hier jemand?“, ruft der kleine Tiger Timmi in den Wald hinein, und nur seine eigene Stimme hallt zwischen den Bäumen wider. An diesem Frühlingsmorgen ist er fröhlich pfeifend aus der Höhle seiner Eltern losgezogen, um neue Freunde zu finden. Dabei wimmelt es hier sonst von Eichhörnchen, Vögeln und Rehen.

Da schießt etwas Kleines, Braunes aus dem Gebüsch, und Timmi ruft erschrocken: „Ohhh, eine Maus!“ Die Waldmaus heißt Mia. Von einem Stein aus erklärt sie ihm, warum sich heute alle verstecken: Er ist ein Tiger, und Tiger sind Jäger. „Aber ich möchte doch nur spielen und Freunde finden!“, sagt Timmi. Mia glaubt ihm und verspricht, allen von dem freundlichen kleinen Tiger zu erzählen.

Doch kaum hat Timmi zwischen den Büschen einen roten Schmetterling entdeckt, schwirrt der erschrocken davon. „Nicht schon wieder!“, seufzt er. Auf einem sonnigen Fleck im Gras denkt er nach, bis sein Blick auf die bunten Blumen neben ihm fällt. Was mögen Schmetterlinge und Bienen wohl besonders gern?

Eine Geschichte darüber, wie Vertrauen wächst, wenn die anderen zuerst nur die Streifen sehen.

  • Tiere
  • Freundschaft
  • Vertrauen
  • Anderssein
15:54

Folge 11

ab 2 Jahren

Theo, der Traumbär

Mit der Erzählerin

Tagsüber sitzt Theo still auf dem Regal, zwischen einer Ritterfigur, einer Eule mit Brille und einem kleinen lächelnden Clown. Das Kinderzimmer liegt oben unter dem Dach, bunte Wimpel hängen von der Decke, und in der Ecke wartet ein Holzpferd. Erst wenn nachts das Mondlicht durchs Fenster fällt, kribbelt es im Bauch des kleinen braunen Teddys, und er streckt Arme und Beine.

Wenn er sich ganz fest auf ein schlafendes Kind konzentriert, kann Theo in dessen Traum eintauchen. Die kleine Lina sitzt dort zitternd unter einem riesigen alten Baum, dessen Äste wie knorrige Hände in den Himmel greifen. „Keine Sorge, Lina. Ich bin hier, um dir zu helfen“, flüstert Theo. Dann hebt er die Pfoten, und an den Ästen gehen leuchtende Blüten auf wie Sterne, die vom Himmel gefallen sind.

In den nächsten Nächten steht Tom am Ufer eines dunklen Sees, die Füße wie festgewachsen im Sand, und Emma findet sich mitten in einer Stadt wieder, in der Autos hupen und grelle Lichter flackern. Jedes Kind bringt seine eigene Angst mit in den Schlaf, und Theo nimmt jedes bei der Hand.

Erzählt wird von Ängsten, die sich im Traum verwandeln lassen, und von einem Teddy, der dafür jede Nacht lebendig wird.

  • Träume
  • Schlaf
  • Nacht
  • Angst
  • Mut
28:00

Folge 10

ab 10 Jahren

Lichter von Sonnenfeld

Mit der Erzählerin

Die Bilder aus Sabines Skizzenbüchern sind voller Farbe und Gefühl, doch sie bleiben fast immer in ihrem Zimmer. Ihr unzertrennlicher Freund Kevin dagegen steht oft im Rampenlicht: Wenn er in Sonnenfeld Theater spielt, spricht die ganze Stadt seinen Namen mit Bewunderung aus.

Auf ihrer Lieblingsbank im Park, beim Plätschern des Brunnens, macht er ihr Mut: „Vielleicht liegt deine Bühne nicht im Scheinwerferlicht.“ Sabine gesteht, dass sie Angst hat, ihre Bilder seien nicht gut genug. Dann überlegt sie laut, ob sie eines im Café aufhängen könnte. Als die Sonne hinter den Hügeln versinkt, lehnt sie den Kopf an seine Schulter und sagt, jeder Tag sei eine neue Leinwand. Kevin antwortet, jeder Tag sei eine neue Vorstellung.

Bald darauf steht Sabine mit zittrigen Händen in der alten, knarrenden Theaterhalle, in der es nach frischer Farbe und Holz riecht. Bei Lena, der Regisseurin, stottert sie ihre Bitte heraus: Sie möchte helfen, hinter den Kulissen.

Eine Geschichte über zwei Freunde, die auf verschiedene Weise leuchten, und über die Frage, wo jedes Licht seinen Platz hat.

  • Freundschaft
  • Theater
  • Kunst
  • Schüchternheit
22:00

Mit der Erzählerin

Am Ufer des Großen Blauen Sees schimmert alles in Blau, sogar die Federn des alten Vogels, der dort auf einem Felsen sitzt. In Blaureich sind Farben lebendige Wesen, und Blau ist ein kleiner Blautropfen, der von Freunden in ganz anderen Farben träumt. Der weise Vogel erzählt ihm von der bunten Welt hinter den Grenzen. Wer sie sehen will, muss allerdings losgehen.

Zum Abschied kommen alle zusammen. Die Mutter, sanft wie der Himmel am frühen Morgen, flüstert ihm zu, dass wahre Schönheit in der Vielfalt liegt, und ein lebhafter Kobalttropfen wünscht sich Geschichten von allem, was Blau sieht. Mit einem Rucksack voller Träume wandert er los, über gelbe Sanddünen und an Flüssen entlang, die in allen Farben des Regenbogens schimmern.

Unterwegs trifft er andere Farbtropfen. Die Roten tanzen voller Kraft, doch Blau merkt: „Mein Feuer brennt leiser.“ Die Gelben singen und lachen ohne Pause, die Grünen leben in tiefer Ruhe mit der Natur. Jeder Ort ist schön, und doch bleibt Blau überall ein Gast. An einem Bach, der in Regenbogenfarben fließt, fragt er sich, ob es jemanden gibt, der Stille und Lachen, Ruhe und Abenteuer gleichermaßen liebt.

Eine Folge über Vielfalt und über den Mut, die vertraute Farbe der Heimat hinter sich zu lassen.

  • Farben
  • Vielfalt
  • Abenteuer
  • Anderssein
42:07

Folge 7

ab 8 Jahren

Emmas magisches Telefon

Mit der Erzählerin

Zwischen alten Büchern und bunten Glasflaschen liegt auf dem Trödelmarkt ein schweres schwarzes Telefon mit einer glänzenden Wählscheibe. Emmas Großeltern kaufen es ihr, und auf dem Heimweg erzählen sie von einem großen Buch mit allen Telefonnummern der Stadt, von Telefonzellen, für die man Münzen brauchte, und davon, dass früher jeder Anruf „ein kleines Geheimnis“ war.

Zu Hause bekommt das Telefon einen Platz auf Emmas Schreibtisch. „Wie viele Geschichten magst du wohl gehört haben?“, flüstert sie ihm zu. Eines Abends dreht sie die Scheibe nur zum Spaß, um zu spüren, wie sie unter ihren Fingern zurückläuft. Da knackt es im Hörer, ein klarer Ton erklingt, und eine Jungenstimme sagt: „Hallo?“

Der Junge heißt Oliver und ist genauso neugierig wie Emma. Er schwärmt von Pac-Man und von einer Serie mit einem sprechenden Auto, muss die Kassette in seinem Walkman wechseln, wenn er andere Musik hören will, und fragt verwundert, was ein Smartphone sein soll. Bald schlägt er vor, die Leitung offen zu halten: „Wer weiß, ob wir uns je wieder erreichen können, wenn wir einmal auflegen.“

Es geht um die Neugier auf alte Dinge und um eine Freundschaft, die mit einem Knacken in der Leitung beginnt.

  • Telefon
  • Zeit
  • Freundschaft
  • Großeltern
40:37

Folge 6

ab 1 Jahr

Bunnys buntes Abenteuer

Mit der Erzählerin

Kaum kitzeln die ersten Sonnenstrahlen seine Nase, da spürt der kleine Hase Bunny: Heute wird ein besonderer Tag. Mit einem Hüpfer verlässt er seinen Bau im Garten, schlüpft durch das Gartentor und landet auf einer Wiese, wo der Tau in den Blüten funkelt wie lauter kleine Diamanten.

Bei jedem neuen Duft zuckt seine Nase. Die roten Rosen glänzen so prächtig, dass ihm kurz der Atem stockt, die Gänseblümchen sehen aus, als würden sie mit ihm lachen, im Lavendel summen die Bienen, und vom süßen Jasmin wird ihm fast schwindelig. Unter einem Apfelbaum knabbert er an einem reifen roten Apfel, legt sich ins Gras und schläft über all den Farben ein.

Nach dem Aufwachen hüpft er weiter: zu blauen Blumen, die zwischen dem gelben Weizen stehen wie kleine Könige, an einen Fluss, in dem orangefarbene Fische springen, und in einen dunkelgrünen Wald mit silbernen Spinnweben und schwarzen Beeren. Als die Sonne sinkt, entdeckt Bunny einen verborgenen Garten, in dem jede Blume ihr eigenes Licht zu haben scheint.

Eine Folge über Neugier und darüber, wie viele Farben in einem einzigen Tag stecken können.

  • Farben
  • Staunen
  • Pflanzen
  • Entdeckung
11:42

Mit der Erzählerin

Moos und wilde Ranken haben den alten Brunnen im Wald am Dorfrand fast verschluckt. Als Lukas und seine Freunde sich über den Rand beugen, steigen aus der Tiefe leuchtende Kugeln in allen Farben des Regenbogens, „wie kleine schwebende Sonnen“, staunt Emma. Mia berührt eine, und die Kugel flüstert: „Äußere deinen tiefsten Wunsch.“

Mia wünscht sich, so schnell zu laufen wie der Wind, und saust lachend durch die Gassen. Lukas schwebt ein paar Augenblicke über dem Boden, Emma singt plötzlich wie eine Nachtigall, und der schüchterne Felix ist auf einmal nur noch zu hören. Beim Versteckspiel verwandeln sich manche in Schmetterlinge oder kleine Mäuse.

Am nächsten Morgen liegt eine seltsame Stille über dem Dorfplatz. Lukas fragt nach dem Fußballspiel, das sie letzte Woche gewonnen haben, und alle schauen ratlos. Die Kinder führen Listen, blättern in staubigen Büchern der Dorfbibliothek und besuchen Frau Müller, die Älteste im Dorf. Zwischen ihren Rosensträuchern erzählt sie vom „Brunnen der Wünsche“ und von Kräften, die man mit Vorsicht behandeln muss.

Eine Folge über Wünsche, die einen Preis haben, und über den Wert dessen, woran wir uns erinnern.

  • Wünsche
  • Erinnerungen
  • Magie
  • Geheimnis
37:04

Mit der Erzählerin

Am großen Eichenbaum erzählt der Löwe Leo, wie er den Fluss überquert hat, „ohne auch nur einen Tropfen Wasser zu berühren“, und alle klatschen. Halb versteckt hinter einem Busch steht der kleine Biber Benji, sein Fell glänzt in der Sonne wie Gold. Er möchte von dem bunten Schmetterling erzählen, den er am Morgen gesehen hat, aber seine Stimme ist leise wie das Flüstern des Windes.

Dann fragt die Eule Emma in die Runde, warum der Himmel blau ist, und wieder hören alle ihr zu. Nur die Maus Mia bemerkt, dass Benji etwas sagen wollte. „Jede Geschichte ist es wert, gehört zu werden, auch deine“, sagt sie.

Eines Tages wandert Benji in einen neuen Teil des Waldes, über moosbedeckte Steine bis zu einem Wasserfall, der wie flüssiges Silber herabfällt. Dahinter liegt eine Höhle. Vorsichtig ruft er hinein, und seine Stimme kommt stark und warm zurück. Benji singt alte Lieder, lacht und erfindet Geschichten, und jede Silbe tanzt zwischen den Felswänden. Irgendwann denkt er an seine Freunde und daran, was sie wohl sagen würden.

Eine Folge über das Zuhören und über das, was in einer leisen Stimme steckt.

  • Tiere
  • Klang
  • Stimme
  • Selbstvertrauen
15:07

Folge 2

ab 8 Jahren

Unsichtbare Helden

Mit der Erzählerin

Draußen läuft der Regen über die Fenster der Schulbibliothek, und Dennis fragt sich, ob seine Stimme überhaupt einen Klang hat. Zu Hause steht er zwischen einer großen Schwester, deren Erfolge strahlen wie ein Leuchtturm, und einem kleinen Bruder, der alle Blicke auf sich zieht. In der Schule ist er der Junge, an dem alle vorbeischauen. An diesem grauen Nachmittag beschließt er, heimlich kleine Zeichen der Güte zu verteilen.

Früh am Morgen, bevor die Gänge sich füllen, steckt er bunte Zettel in Spinde und Brotdosen. „Du bist ein Stern, der im Verborgenen leuchtet“, steht auf einem. Auf den Tischen liegen plötzlich Schokoriegel mit einer Notiz, und zwischen den Büchern sitzen kleine Origami-Figuren, in deren Falten ein Satz zum Mutmachen steckt.

Eines Tages erwischt ihn Lara beim Schreiben. Dennis stottert etwas von Hausaufgaben, dann von einem Projekt für Englisch, nein, für Deutsch. Lara lächelt nur. Sie hat längst einen seiner Zettel gefunden und will mitmachen. Bald hängt neben der Bibliothek eine große Stofftafel voller bunter Zettel, die ganze Schule rätselt, wer dahintersteckt, und die beiden stehen mittendrin und tun ahnungslos.

Eine Folge über Freundlichkeit ohne Absender und über den leisen Wunsch, doch einmal gesehen zu werden.

  • Freundlichkeit
  • Schule
  • Geheimnis
  • Freundschaft
31:15

Folge 1

ab 10 Jahren

Der Zauber der Farben

Mit der Erzählerin

Zwischen den gewundenen Ästen des alten Apfelgartens tanzen kleine Lichter. Darunter sitzt Lisa und zeichnet, denn hier am Rand von Nebelwald wird es still in ihrem Kopf, in dem sonst Schule, Freundschaften und die Zukunft durcheinanderwirbeln. Ihre Freundin Julia kommt mit einem Korb voller Äpfel dazu, zeigt in die Bäume und wundert sich: „Glühwürmchen in dieser Jahreszeit?“

Die Lichter führen die beiden tief in den Garten, zu einer alten Scheune. Hinter der quietschenden Tür steht eine Staffelei mit einer leeren Leinwand, daneben liegen eine funkelnde Palette und ein Pinsel. „Sieht aus, als wäre es für dich vorbereitet worden“, flüstert Julia. Kaum berührt der Pinsel die Leinwand, beginnen die Farben zu leuchten, und die gemalten Figuren tanzen aus dem Bild.

Im flackernden Licht der Leinwand schimmert Liora, ein freundlicher Geist. „Die Magie lebt in der Kunst, Lisa“, sagt sie und rät ihr, gerade das zu malen, was ihr Sorgen macht. Lisa hat schon eine erste Idee: Sie will ihre Freundschaft mit Julia malen.

Eine Folge über Ängste, die auf der Leinwand eine Form bekommen, und über die Kraft, die in einem einzigen Pinselstrich stecken kann.

  • Kunst
  • Farben
  • Magie
  • Gabe
  • Freundschaft
19:22

Hörfutter-Nachschub

Geschichten-Notreserve!

Puh, schon alle Geschichten zum Träumen gehört? Bei den hüpfenden Hirnzellen, du bist ein echter Geschichten-Staubsauger! Bei War mal! warten wahre Abenteuer: mutige Menschen, kühne Reisen und Erfindungen, die die Welt verändert haben.

Ben & Pia, das will ich hören!