
Hör mal!ab 2 JahrenFolge 11
Theo, der Traumbär
Mit der Erzählerin
Tagsüber sitzt Theo still auf dem Regal, zwischen einer Ritterfigur, einer Eule mit Brille und einem kleinen lächelnden Clown. Das Kinderzimmer liegt oben unter dem Dach, bunte Wimpel hängen von der Decke, und in der Ecke wartet ein Holzpferd. Erst wenn nachts das Mondlicht durchs Fenster fällt, kribbelt es im Bauch des kleinen braunen Teddys, und er streckt Arme und Beine.
Wenn er sich ganz fest auf ein schlafendes Kind konzentriert, kann Theo in dessen Traum eintauchen. Die kleine Lina sitzt dort zitternd unter einem riesigen alten Baum, dessen Äste wie knorrige Hände in den Himmel greifen. „Keine Sorge, Lina. Ich bin hier, um dir zu helfen“, flüstert Theo. Dann hebt er die Pfoten, und an den Ästen gehen leuchtende Blüten auf wie Sterne, die vom Himmel gefallen sind.
In den nächsten Nächten steht Tom am Ufer eines dunklen Sees, die Füße wie festgewachsen im Sand, und Emma findet sich mitten in einer Stadt wieder, in der Autos hupen und grelle Lichter flackern. Jedes Kind bringt seine eigene Angst mit in den Schlaf, und Theo nimmt jedes bei der Hand.
Erzählt wird von Ängsten, die sich im Traum verwandeln lassen, und von einem Teddy, der dafür jede Nacht lebendig wird.
Nachklang FM




















































































































































