
Die Hand hat dich gerade auf eine winzige Bank gestellt, mitten in eine Schneekugel, zwischen die Stimme links und die Stimme rechts. Draußen liegt ein Wohnzimmer, durch Glas und Wasser klingt es dumpf wie unter einer dicken Decke. Hier drinnen steht eine Tanne, die nicht wächst, sich aber Mühe gibt.
Die Stimme rechts wohnt seit 31 Jahren hier, die Stimme links erst seit 23, und er hält das für einen Rang. Er kennt jede Flocke beim Vornamen, eine heißt Herbert. Der Schneemann hinten guckt beleidigt, seit er beim großen Schütteln von 1998 seine Nase verloren hat. Darüber spricht man nicht. Gleich kommt wieder die Hand, ein Gewitter von unten nach oben, und danach fällt Schnee, der hier drin warm ist.
Eine Folge über eine kleine Welt unter Glas, über Flocken, die ganz langsam fallen, und über das Warten, bis sich alles setzt. Am schönsten mit Kopfhörern.









