
Der Vater liegt im Hospiz, und im Flur seiner Wohnung steht noch der alte Anrufbeantworter mit den großen Tasten. Der Sohn hat ihn abgestaubt, mit einem Wattestäbchen, eine halbe Stunde lang. Die kleine Anzeige blinkt: vierundzwanzig ungehörte Nachrichten.
Auf dem Band ist noch die Ansage, die der Vater vor Jahren selbst aufgesprochen hat, kurz und sachlich, ohne Namen und ohne Nummer. Die Mutter hat damals gelacht und gesagt, das klingt wie eine Behörde. Vater und Sohn haben sich lange nichts mehr zu sagen gehabt, und jetzt, wo wenig Zeit bleibt, weiß der Sohn nicht, womit er anfangen soll.
Ein Brief über einen zerstrittenen Vater, ein sauber aufgewickeltes Kabel und ein kleines rotes Licht, das in einem dunklen Flur weiterblinkt.

























