
Es ist sechs Uhr morgens, die Stunde, zu der sie immer losgegangen sind. Ein älterer Mann ist aufgewacht, ohne dass ihn etwas geweckt hat, und schreibt an seinen Hund, der vor ein paar Wochen gestorben ist. Draußen ist die Straße noch nass von der Nacht.
Die Leine hängt noch am Haken neben der Tür, der Karabiner klemmt seit dem Frühjahr, und der Knoten am Griff ist über die Jahre locker geworden. Dreizehn Jahre lang sind die beiden zweimal am Tag dieselbe Runde gegangen: um den Block, am Spielplatz vorbei, die kleine Schleife zum Bach. Jetzt steht morgens eine halbe Stunde leer, und er weiß nicht recht, wohin mit den Händen.
Ein Brief über dreizehn Jahre Freundschaft, einen Napf in der Ecke, eine Decke vor der Heizung und die kleinen Stellen im Tag, an denen einer fehlt.

























