
Ein alter Mann räumt die Wohnung, in der er vierzig Jahre gelebt hat. Ende des Monats gibt er die Schlüssel ab, die zwei Treppen sind zu viel geworden. Beim Ausräumen fallen ihm Dinge in die Hand, von denen er nicht weiß, wohin damit, und er schreibt an seinen Sohn Thomas, der vor vielen Jahren den Kontakt abgebrochen hat.
Im Schrank des alten Kinderzimmers liegt noch ein Karton mit Heften aus der Realschule und einem halb gebauten Modellflugzeug, der Klebstoff längst eingetrocknet. Auf der Innenseite der Schranktür stehen die Bleistiftstriche, mit denen er den Jungen gemessen hat. Und in der Werkzeugkiste liegt der Hammer, mit dem er ihm einmal gezeigt hat, wie man einen Nagel einschlägt.
Ein Brief über einen Vater, der spät anfängt, die richtigen Dinge aufzuheben, und über eine kleine Kiste, die in der neuen Wohnung gleich neben der Tür steht. Falls sie irgendwann jemand abholen möchte.

























